Kombucha

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Kombucha ist eine sehr preiswerte Möglichkeit, sich Probiotika selbst herzustellen. Neben den Bakterien und Hefen, die gut fĂŒr unsere Darmgesundheit sind, liefert er auch noch Vitamin C, Vitamin B12 und zahlreiche weitere gesunde Inhaltsstoffe. Ihm werden deshalb immunstĂ€rkende, entgiftende, anregende Wirkungen zugesprochen und er wird bereits seit ĂŒber 2000 Jahren aufgrund seiner guten Wirkung getrunken. Heute gibt es viele wissenschaftliche Studien, die sich mit den Inhaltsstoffen und der Wirkung von Kombucha beschĂ€ftigen und spannende Ergebnisse dazu publiziert haben.

Ihr braucht dazu:

  • 8g Tee pro Liter Wasser, z.B. schwarzen, grĂŒnen oder KrĂ€utertee (ein zu hoher Anteil an Ă€therischen Ölen ist nicht so gut geeignet
  • 50-80g Zucker pro Liter Wasser, geeignet sind: weißer Zucker, Rohrzucker, Vollrohrzucker
  • Einen Kombucha-Teepilz (diesen könnt Ihr z.B. bei Fairment bestellen und falls Ihr aus Berlin seid, gibt es ihn auch in der BerlinApotheke oder Ihr lasst ihn Euch von Freunden schenken, die selbst Kombucha brauen
  • Ein großes GefĂ€ĂŸ mit 3-5l Fassungsvermögen (gibt es auch als Set mit Teepilz von der Firma Fairment)

Kocht zuerst den Tee (ca. 8g Tee pro Liter Wasser) und lasst ihn ca. 5 Minuten ziehen. Löst anschließend den Zucker im Tee. Lasst den gesĂŒĂŸten Tee auf Raumtemperatur abkĂŒhlen. FĂŒllt nun den Tee in ein großes GefĂ€ĂŸ und gebt den Kombucha Pilz hinzu, inklusive der FlĂŒssigkeit, in der er sich befindet. Lasst den Ansatz mit einem Tuch abgedeckt bei Raumtemperatur 7-10 Tage stehen. Dabei sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. WĂ€hrend dieses Fermentationsprozesses vermehren sich gute Bakterien aus dem Teepilz, sie ernĂ€hren sich dabei vom Zucker, der im GetrĂ€nk hinterher nur noch in geringer Menge enthalten ist. Der fertige Tee enthĂ€lt nach 7 Tagen Fermentieren noch ca. die HĂ€lfte an Zucker. Wenn Ihr weniger Zucker im fertigen GetrĂ€nk haben möchtet, nehmt anfangs nur 50g Zucker pro Liter Tee und lasst den Kombucha 10 Tage lang fermentieren. Dann bleibt nur ein sehr geringer Zuckergehalt im fertigen GetrĂ€nk ĂŒbrig.

Ihr könnt den Kombucha nun trinken (nicht erwĂ€rmen, sonst sterben die Bakterien!). FĂŒllt Euch den Teil, den Ihr noch nicht trinkt in verschließbare Flaschen ab (etwas Luft nach oben lassen) und stellt diese in den KĂŒhlschrank. Dort hĂ€lt er sich sehr lange, es empfiehlt sich aber, ihn innerhalb von 2-3 Wochen auszutrinken, da sonst die Anzahl der Bakterien zurĂŒckgehen kann.

Zweite Fermentation:

FĂŒr mehr KohlensĂ€ure und/ oder einen anderen Geschmack, könnt Ihr auch eine zweite Fermentierung machen: dazu gebt Ihr zum fertigen Kombucha noch FrĂŒchte, TrockenfrĂŒchte und/ oder KrĂ€uter Eurer Wahl hinzu, verschließt die Flasche gut und lasst sie nochmal 2-3 Tage bei Raumtemperatur stehen. Lasst nach oben etwas Luft fĂŒr die Gasbildung. Passt beim Öffnen auf, da sich viel Sauerstoff bilden kann.

Wenn sich ein neuer Pilz gebildet hat, könnt Ihr diesen in Kombucha-FlĂŒssigkeit im KĂŒhlschrank lagern und fĂŒr neue AnsĂ€tze verwenden oder verschenken. Den „alten“ Kombucha-Pilz könnt Ihr ebenfalls weiterverwenden oder in 100-200ml Kombucha im KĂŒhlschrank lagern, wenn Ihr eine Pause machen wollt.

Der Alkoholgehalt kann bis zu 1 Vol.% betragen, also Àhnlich wie bei Apfelsaft. Kindern also nicht zu viel davon geben und in der Schwangerschaft und Stillzeit auch nur ein kleines Glas pro Tag trinken.

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